Contactlab hat im Rahmen seiner europäischen Verbraucherstudie das E-Mail- und Internet-Nutzer befragt und Trends identifizert. In dieser Video-Präsentation geht es um den Einfluss von Social Networks auf das elektronische Direktmarketing.
Facebook, Twitter und Co. werden für E-Mail-Marketer immer relevanter. Denn über soziale Vernetzungen verbreiten sich elektronische Newsletter immer häufiger, weil Nutzer sie zunehmend ihrem Bekanntenkreis zugänglich machen. Noch sind diese Multiplikatoren in der Minderheit, doch ihr Anteil steigt: Ein Viertel der europäischen Onliner (25 Prozent) hat Newsletter bereits mit Freunden geteilt oder sie an Bekannte weitergeleitet. Im Jahr 2010 lag dieser Wert erst bei 15 Prozent.
Wenn Nutzer Newsletter im Social Web teilen, kommt es ihnen vor allem auf interessante Inhalte an. Bereits an zweiter Stelle stehen Preisnachlässe und Sonderangebote. So gaben 45 Prozent aller in den fünf europäischen Ländern Befragten an, dass sie einen Newsletter im Social Web geteilt haben, weil Preisnachlässe oder Sonderangebote offeriert wurden. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als dieser Anteil noch bei 36 Prozent lag.
Auch für die Abonnenten-Gewinnung eigenen sich die sozialen Netzwerke. 23 Prozent der befragten europäischen Web-Nutzer haben sich schon einmal für einen Newsletter auf einer Unternehmens-Site auf Facebook eingetragen. In Deutschland ist dies bei 14 Prozent der Befragten der Fall.