Status-Updates, Profilinformationen, Beziehungen, Likes und Standorte der Facebook-User bieten ein enormes Potenzial für das Marketing, sind aber als unstrukturierte, sich ständig verändernde Daten bislang kaum nutzbar. Eine personalisierte Kommunikation von Marken mit ihren Fans findet bislang kaum statt und die Unternehmen beschränken sich auf Facebook Advertising und Pages.
Listen, Learn, Act
Roland Fiege, Senior Director of Social Media Marketing bei MicroStrategy, sagt, dass viel mehr möglich wäre, wenn die Unternehmen nur an die Schatztruhe voller Marketinginformationen herankämen und diese öffnen könnten. Als Schlüssel dafür bringt er Business Intelligence (BI) ins Spiel. MicroStrategy, seit ca. 20 Jahren ein Schwergewicht im Bereich BI, bietet neuerdings ein Social Intelligence Portfolio, dass die sozialen Geschäftsprozesse “Listen”, “Learn” und “Act” vollständig abbildet: Für das “Zuhören” steht mit “Gateway” eine leistungsstarke Softwareschnittstelle zum Social Graph von Facebook bereit. Das Lernen, Verstehen und Analysieren, was die Facebook User über sich, ihre Situation und ihre Präferenzen mitteilen, übernimmt die BI-basierte Lösung “Wisdom”. Und für das Agieren, oder besser Interagieren, mit den Facebook-Nutzern kommt nun “Alert” auf den Markt: Ein Content Management System, mit dem Marken mit ihren Anhängern innerhalb einer sogenannten App (Facebook oder Mobile App) personalisiert kommunizieren können.
Marketingleiter und Agenturen können damit endlich das Wissen um die persönlichen Bedürfnisse, Vorlieben und sogar die aktuelle Situation der User nutzen, um Facebook-Fans wie VIPs zu behandeln um sie zu Super-Fans zu machen. Die neue MicroStrategy-Lösung kann zur Kundenbindung, Segmentierung und Marktforschung eingesetzt werden. Vor allem aber dient sie als Kanal für wirklich relevante und serviceorientierte Marketingbotschaften sowie als Medium für maßgeschneiderte Produktpräsentationen im Social Commerce.
Das Gegenteil von Spam
Aus Sicht der Konsumenten bieten die Apps von MicroStrategy die Möglichkeit, eine enge Beziehung zu einer Marke einzugehen, die weit über das “Like” hinausgeht. Im Austausch für Mehrwerte wie besserer Service, gefühlte “VIP-Behandlung” und optimierte Relevanz der Brand-to-Fan-Kommunkation geben die Nutzer der Apps ihre Einwilligung, dass bestimmte Daten wie beispielsweise Profilinformationen, “Likes” und Standort verarbeitet werden. Solche “Super-Fans” wollen explizit mehr Informationen und Angebote von ihrer Lieblingsmarke, geben explizit ihr Einverständnis, dass persönliche Daten genutzt werden und erklären per Opt-In, dass sie eine Kommunikation mit der Marke wünschen.
Es geht also um ausdrücklich erwünschte Brand-to-Fan-Kommunikation, die echten Mehrwert bringt und personalisierte, wirklich relevante Inhalte transportiert, die im Idealfall eher als Service und weniger als Werbung wahrgenommen werden. Man könnte auch sagen: Das Gegenteil von Spam.



