Archiv für die Kategorie ‘Aptean – ehemals CDC Software’

Ein neuer Stern am Softwarehimmel: Aptean

16. August 2012

CDC Software (CDC) und die Consona Corporation (Consona) haben am 7.12.2012 bekannt gegeben, dass sie künftig gemeinsam unter dem Namen Aptean agieren werden. Unter der neuen Marke fusionieren zwei führende EAS-Anbieter (EAS – Enterprise Application Software), die auf eine ähnliche Erfolgsgeschichte zurückblicken. Aptean hat mehr als 9.000 Kunden und unterhält mit 1.500 Mitarbeitern ein weltweites Netzwerk mit Vertriebs- und Support-Stützpunkten

Monte Ford, President von Aptean, kommentiert: „Diese Fusion unterstützt unser Geschäftsmodell und unsere Strategie, weil wir so die Präsenz von Aptean in bestimmten vertikalen Märkten verstärken. Die Lösungen von Consona und CDC ergänzen sich in wesentlichen Anwendungsbereichen wie Customer Relationship Management (CRM), Enterprise Resource Planning (ERP) und Supply Chain Management (SCM). Mit dem neuen Unternehmen Aptean wollen wir die Kundenbeziehungen von CDC und Consona weiter ausbauen. Zudem werden wir auch weiterhin Software-Investitionen unserer Kunden schützen, indem wir alle unsere Plattformen weiterentwickeln und verbessern. Gleichzeitig werden wir auch ganz neue Produkte, Features und Funktionen für die Bereitstellung einführen. Unsere Kunden können sich auch zukünftig auf unseren erstklassigen Support und effizienten Implementierungsservice verlassen.“

„Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden durch diese Fusion einen noch größeren Nutzen und eine breitere Lösungspalette bieten können“, erklärt Scott Malia, Chief Operating Officer von Consona. „Beide Unternehmen verfügen über langjährige Erfahrung im Markt für Unternehmenssoftware und kombinieren wertvolle Branchenkompetenz mit hochwertigen Produkten, die sich ergänzen.“

CDC Software und Consona liefern seit vielen Jahren erfolgreich Software und Services an Unternehmen verschiedenster Größe – von kleinen Firmen bis zu Weltkonzernen. Die Kunden kommen aus unterschiedlichen Branchen wie Finanzdienstleistungen, Produktion, Handel, Medizin, Hochtechnologie und Professional Services.

viaNewsroom – Pressetexte – Unicat Communications.

Gute Nachricht für die Kunden: Vista Equity Partners übernimmt CDC Software

13. April 2012

Vista Equity Partners teilte mit, dass die Übernahme von CDC Software gemäß dem am 20. März 2012 bekannt gegebenen Kaufvertrag abgeschlossen ist. CDC Software ist jetzt eine eigenständige, von der CDC Corporation unabhängig agierende Gesellschaft. Darüber hinaus wurde Monte Ford zum President von CDC Software berufen. Interim-CEO John Clough behält seine Funktion bei.

Vista Equity Partners ist eine amerikanische Private Equity-Gesellschaft mit Niederlassungen in San Francisco, Chicago und Austin. Das Unternehmen hat derzeit Kapital im Wert von über sechs Milliarden US-Dollar in dynamische Technologieunternehmen unter erstklassiger Leitung mit langfristigen Perspektiven investiert. Als wertschaffendes Investitionsunternehmen steht Vista den Unternehmen mit Fachkompetenz und Multi-Level-Support bei der Entfaltung ihres vollen Potenzials zur Seite. Vistas Investitionsansatz gründet sich auf eine beträchtliche, langfristige Kapitalbasis, auf Erfahrung in der Strukturierung technologieorientierter Transaktionen sowie auf bewährte Managementtechniken, aus denen sich bei Private Equity Investments Flexibilität und Chancen ergeben.

Breites Produktportfolio für Kunden auf der ganzen Welt

CDC Software vertrauen mehr als 10.000 Kunden in über 50 Ländern. Der Hauptsitz ist Atlanta; daneben gibt es Standorte auf der ganzen Welt. CDC Software ist ein Unternehmenssoftware-Anbieter von Vor-Ort- und Cloud-Implementierungen. Das Unternehmen bietet mehrere Lieferoptionen: vor Ort, gehosted, cloud-basierte Software als Service (Software as a Service, SaaS) oder als gemischt-hybride Anwendung. Zu den Lösungen zählen Unternehmensressourcenplanung (Enterprise Resource Planning, ERP), Fertigungssteuerung, Enterprise Manufacturing Intelligence, Supply Chain Management (Nachfragesteuerung, Auftragsmanagement sowie Lager- und Transportmanagement), Global Trade Management, E-Commerce, Personalmanagement (Human Capital Management), Kundenbetreuung (Customer Relationship Management, CRM), Marketing-Automatisierung und Compliance-Management.

Gute Nachricht für die Kunden in der DACH-Region

“Wir freuen uns sehr, dass wir mit Vista Equity Partners einen neuen Eigentümer haben, der für nachhaltige Investments in Softwareunternehmen bekannt ist. Vista verfügt über eine große Branchenerfahrung und trägt mit all seiner Kompetenz aktiv zur Weiterentwicklung des Geschäfts seiner Beteiligungen bei. Mit Vista an unserer Seite werden wir unsere bestehenden Produkte und Services verbessern und neue Lösungen entwickeln. Daher bin ich überzeugt, dass dies eine gute Nachricht für unsere Kunden ist“, so Thomas Zanzinger, Managing Director von CDC Software DACH.

viaNewsroom – Pressetexte – Unicat Communications.

Nur noch 10 Monate: Tipps für das Online-Weihnachstgeschäft

23. Februar 2012

Der Onlinehandel verbuchte im zurückliegenden Weihnachtsgeschäft einen Umsatzrekord. Dennoch lief das Geschäft bei einzelnen Händlern keineswegs reibungslos. Einige scheiterten sogar an ihrem Erfolg: die Infrastruktur wurde von den zahlreichen Bestellungen überrollt. Medienberichten zufolge konnte etwa Galeria Kaufhof wegen technischer Probleme bei einem Dienstleister etliche Bestellungen vor dem Fest nicht ausliefern. In der Fachpresse war auch zu lesen, dass der Shop von Neckermann  mit dem vorweihnachtlichen Ansturm offenbar überfordert war. CDC Software, Anbieter der Multi Channel-Plattform CDC eCommerce, gibt in einem Whitepaper zehn Tipps, wie Online-Händler derartige Problem vermeiden und sich auf ein erfolgreiches Feiertagsgeschäft 2012 vorbereiten können. Hier eine Zusammenfassung (weiterlesen…)

Konsumgüter- und Lebensmittelindustrie unter Druck

3. Februar 2012

In der heutigen Ausgabe der Financial Times Deutschland finden sich gleich zwei Artikel über die aktuellen Herausforderungen in der Konsumgüter- und Lebensmittelbranche: Im ersten Beitrag geht es um den Branchenriesen Unilever, der sich gleichzeitig mit vor sinkenden Wachstumsraten und steigenden Rohstoffpreisen konfrontiert sieht. Und im Mittelstands-Teil der FTD sieht Friederike Meier-Burkert mittelständische Lebensmittelhersteller aufgrund der Rohstoffkosten, Preisdiktate und der harte Konkurrenz gar im Überlebenskampf. Sabine Eichner von Bundesverband der Deutschen Ernährungsindustrie wird in dem Artikel mit der Aussage zitiert, dass „…wir die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise nicht eins zu eins weitergeben werden können.“ (weiterlesen…)

German CRM Forum: mit CDC Software vom CRM zum Customer Experience Management

18. Januar 2012

Newsroom - Pressetexte - Unicat Communications

CDC Software adressiert auf dem German CRM Forum (2. – 3. Februar 2012, München, ) das Thema Customer Experience Management (CEM). Der Anbieter von Unternehmenssoftware und Services hat in jüngster Zeit sein CRM-Portfolio für den deutschsprachigen Markt um CEM-Lösungen erweitert und ein Social CRM-Modul für seine CRM-Software Pivotal sowie das Feedback-Managementsystem CDC Respond eingeführt. So können Unternehmen mit den Lösungen von CDC Software, über klassische CRM-Aufgaben wie Vertriebsunterstützung, Kampagnen-Management und Kundenservice hinaus, den Kunden nun auch „zuhören“, Erkenntnisse über die Erwartungen, die Zufriedenheit oder Kritikpunkte gewinnen und über verschiedene Kanäle, einschließlich Facebook, Twitter und Co., kommunizieren.

„Kundenorientierung ist nicht zuletzt eine Frage der Perspektive. Heute gelingt es nur ganz wenigen Unternehmen, ihre Produkte, Services, Unternehmen und Marken aus dem Blickwinkel des Kunden heraus zu betrachten. Daher rührt die zum Teil erhebliche Diskrepanz zwischen der vermuteten Kundenerwartung sowie Wahrnehmung einerseits und den tatsächlichen Vorstellungen der Kunden andererseits. Mit dem Schritt vom CRM zum CEM können wir diese Diskrepanz überwinden und das Kundenerlebnis systematisch verbessern“, so Thomas Zanzinger, Geschäftsführer CDC Software DACH.

Er wird auf dem German CRM Forum in der Podiumsdiskussion zum Thema Social CRM auftreten (2. Februar 2012, 11.00 Uhr) und über die Rolle von Facebook, Twitter, LinkedIn und Co. beim Customer Experience Management sprechen.

viaNewsroom – Pressetexte – Unicat Communications.

Neue Version des Beschwerde-Managementsystems CDC Respond

14. Dezember 2011

CDC Respond nun auch als Service aus der Cloud verfügbar +++ Neue Version 5.6 ermöglicht es, eine große Anzahl gleichartiger Beschwerden gebündelt zu bearbeiten

CDC Software, Anbieter von Unternehmenssoftware und IT-Dienstleistungen, bringt die neue Version 5.6 seiner Beschwerde- und Kundenfeedback-Managementsoftware auf den Markt. CDC Respond 5.6 ist ab sofort bei CDC Software (
http://www.cdcsoftware.de
) oder Vertriebspartnern wie libracon verfügbar. Mit der neuen Version kann CDC Respond nun erstmals auch als Software as a Service (SaaS) genutzt werden. Darüber hinaus bietet CDC Respond 5.6 Kundendienst-Mitarbeitern verbesserte Funktionen beim Fallmanagement und beim Umgang mit Beschwerden sowie Werkzeuge, um hohe Volumina effizienter zu bearbeiten.

So können etwa gleichartige Fälle gesammelt verarbeitet werden. Das beginnt schon bei der Erfassung von vielen Fällen auf einmal. Beispielsweise bei Rückruf-Aktionen können die Service-Mitarbeiter zudem alle Fälle gebündelt aktualisieren und klassifizieren. Auch die Kommunikation läuft seriell ab: Um hohe Volumina zu unterstützen, können sie mit CDC Respond 5.6 nun einfach Serienbriefe oder Serien-E-Mails erstellen und müssen dabei Dokumente oder Anhänge nur einmal hinzufügen.

Zur Verringerung der Bearbeitungszeit und damit zu einer höheren Kundenzufriedenheit trägt zudem die optimierte, intuitive Benutzerführung bei. Die neuen und vereinfachten Funktionen senken außerdem die durchschnittlichen Verwaltungskosten pro Kunde und den Aufwand für Schulung und Einarbeitung. Agenten sind schon nach wenigen Stunden in der Lage, Beschwerden entgegenzunehmen und diese pro-aktiv, im Interesse einer schnellen und zufriedenstellenden Lösung für den Kunden zu bearbeiten.

Im Back Office bietet CDC Respond 5.6 verbesserte Funktionen für die Auswertung der Kommunikation zwischen Kunden und Mitarbeitern und liefert so detaillierte Erkenntnisse über die Kundenzufriedenheit sowie die Ursache von Problemen. Diese Daten dienen als Grundlage für Management-Informationen zur systematischen Optimierung von Produkten und Dienstleistungen oder für die Verbesserung von Arbeitsabläufen oder Prozessen.

Für jeden das passende Betreibermodell

CDC Respond 5.6 ist in verschiedenen Betreibermodellen verfügbar: On-premise, im Hosting-Modell und nun auch als Software as a Service aus der Cloud. Die wichtigsten Vorteile von SaaS sind Einfachheit, Flexibilität und Skalierbarkeit sowie günstigere Investitionskosten. Als Browser-basierte SaaS-Anwendung kann CDC Respond 5.6 durch das Kundenservice-Team – ohne Unterstützung durch die IT-Abteilung – konfiguriert werden und ist im Idealfall nach wenigen Stunden voll einsatzbereit. Daher eignet es sich sogar als Lösung für kurzfristige, einmalige Projekte in Krisensituationen, wenn plötzlich viele Beschwerden anfallen.

Weitere Neuerungen

Außerdem ist es mit CDC Respond 5.6 nun möglich, Kundendaten aus mehreren Systemen zu übernehmen. Die neue Version unterstützt zudem die Browser Chrome, Firefox und Internet Explorer 9 sowie HTTPS und die Konfiguration sowie Passwort-Rücksetzung über das Internet. Darüber hinaus bietet die Software Wartungswerkzeuge für Website-Aktualisierungen und Reparaturen sowie Weiterleitungen. Die integrierten Kommunikationswerkzeuge sind nun mit Microsoft Office 2010, 2007 und 2003 kompatibel.

„Heute suchen Unternehmen technologische Lösungen, um den Zeit-, Personal- und Kostenaufwand bei der Bearbeitung von Beschwerden zu reduzieren und gleichzeitig die Servicequalität zu verbessern. Mit Standard-Technologien, praxiserprobten Funktionen und flexiblen Betreibermodellen gewährleistet CDC Respond 5.6 eine niedrige Total Cost of Ownership und trägt zu einer höheren Kundenzufriedenheit und -treue sowie schlussendlich zu einer höheren Profitabilität bei“, erläutert Thomas Zanzinger, Geschäftsführer von CDC Software DACH.

Mehr über CDC Respond
http://www.cdcsoftware.com/de/Lösungen/CDC-Enterprise-Feedback-Management-EFM

Studie von GfK und Accenture: Mehrkanal-Geschäft wächst stärker als E-Commerce

24. Oktober 2011

Laut einer Studie von GfK und Accenture klingelt bei Händlern, die Kunden über mehrere Kanäle wie Geschäft und Internet hinweg bedienen, in Zukunft die Kasse: Der Umsatz aus dem sogenannten Mehrkanal-Geschäft im Bereich der Non-Food-Warengruppen steigt bis 2015 um knapp 80 Prozent. Das haben GfK Panel Services Deutschland und der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture ermittelt.

Die komplette Studie können Sie hier herunterladen.

Mehr Infos zum Thema Multi Channel gibt es hier bei CDC Software, Anbieter der Multi Channel-Commerce Plattform CDC eCommerce (weiterlesen…)

Manufacturing Intelligence in der Praxis – CDC Factory beim Lebensmittelhersteller Pinnacle Foods

19. Oktober 2011

Manufacturing Intelligence von der Produktion bis in die Vorstandsebene

4. Oktober 2011

Manufacturing Operations Management in der Lebensmittelindustrie immer beliebter

CDC Factory LogoCDC Software (Nasdaq: CDCS), Anbieter von Unternehmenssoftware und IT-Dienstleistungen, meldet eine Erfolgsgeschichte seiner Manufacturing Operations Management (MOM) Lösung CDC Factory. Der US-amerikanische Lebensmittelproduzent Ken’s Foods, Inc. hat in nur sechs Wochen die MOM-Software in einer seiner Fabriken eingeführt und wird nach eigenen Angaben die für das erste Jahr angestrebte Effizienzsteigerung um sieben bis acht Prozent erreichen. CDC Factory soll nun in zwei weiteren Produktionsstandorten von Ken’s Foods eingeführt werden. Der Hersteller von Saucen und Dressings produziert und verpackt täglich über 2.500 Bestandseinheiten.

Schlummerndes Potenzial wecken
Auslöser für die Suche nach einer Lösung zur Produktivitätssteigerung war die stark gestiegene Nachfrage nach Ken’s Produkten. Um Kapazitätsspitzen abzufangen, wurden die Produktionskapazitäten ausgebaut. Zusätzlich erkannte das Führungsteam bei Ken’s Foods die Notwendigkeit, schlummernde Effizienzpotenziale zu wecken und die Produktivität der bestehenden Fabrikationsanlagen zu verbessern. Dazu sollten die ungenauen und mühseligen händischen Dateneingabesysteme durch neue Mess- und Managementmethoden am Arbeitsplatz ersetzt werden. Schnell wurde klar, dass dies für die Mitarbeiter in der Fabrikhalle bedeuten würde, viele eingefahrene Prozesse umzustellen, was ohne systematisches Change Management nicht zu leisten wäre. Nach sorgfältiger Anbieterprüfung hinsichtlich der geeignetsten Softwarelösung entschied sich Ken’s Foods schließlich für CDC Factory. Den Ausschlag gaben sowohl die Beratungsleistungen der Branchen-Experten von CDC Software als auch das stimmige Technologie-Paket, das Funktionen speziell für die Lebensmittelindustrie beinhaltet. CDC Software führte bei Ken’s außerdem einen Benchmark Audit durch und setzte eine ebenso detaillierte wie kostenorientierte und pragmatische Projektplanung auf. Außerdem deckte der Audit auf, an welchen Stellen ein schneller Return on Investment (ROI) zu erzielen war.

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Fünf Schritte zum Social CRM

26. September 2011

 CDC Software, Anbieter von Unternehmenssoftware und IT-Dienstleistungen, sieht Social CRM auf dem Vormarsch. Unter dem Begriff Social CRM werden Lösungen und Strategien zusammengefasst, die soziale Medien und Netzwerke wie Facebook, Twitter, LinkedIn oder Blogs als Kommunikationskanäle und Informationsquellen für das Kundenbeziehungsmanagement erschließen. CDC Software empfiehlt fünf Schritte bei der Einführung.

1.  Bestehendes CRM prüfen
Social CRM-Einsteiger sollten nicht künstlich zwischen „sozialem“ und „traditionellem“ CRM unterscheiden. Es gilt vielmehr, die bisherigen Kanäle um die neuen zu ergänzen und so weiterhin eine 360°-Sicht auf den Kunden zu gewährleisten. Unternehmen sollten daher bei der Planung zunächst ihre bisherige CRM-Strategie betrachten. Funktioniert sie? Wie ist die Benutzerakzeptanz? Sind die Systeme und Abläufe flexibel genug für die Veränderungen, die neue Kanäle wie Social Media mit sich bringen? Sollten bei diesem Check Probleme sichtbar werden, müssen diese vor dem Beginn des Social CRM-Projekts gelöst werden. Wird ein Social CRM-Tool mit dem Anspruch implementiert, eine nur mäßig funktionierende CRM-Installation zu verbessern, führt dies so gut wie sicher zu einer Enttäuschung. Die besten Projektergebnisse erzielt Social CRM als natürliche Erweiterung der bisherigen CRM-Tools und -Strategien.

2. Priorisieren und in Etappen vorgehen
Eine der größten Herausforderungen bei der Social CRM-Einführung ist es, festzulegen, welche der zahlreichen verfügbaren Kanäle und Plattformen berücksichtigt werden sollen. Ein schrittweises Vorgehen ist hier sinnvoll. Einsteiger sollten sich zu Anfang auf ein einziges soziales Medium oder auf einige wenige konzentrieren und Erfahrungen sammeln. Womit aber beginnen? Bei der Auswahl hilft eine Analyse des Nutzungsverhaltens der Zielgruppen. Wo sind die Kunden und Interessenten? Nutzen sie Twitter für einen schnellen Rat, tauschen sie ihre Meinung auf Facebook aus oder erstellen sie ihr berufliches Profil auf LinkedIn? Sind die sozialen Netzwerke der Kunden identifiziert, gilt es zu priorisieren. Kriterien sind: Wie reif ist das Medium? Ist es bereits etabliert oder möglicherweise nur ein Strohfeuer? Läuft es stabil? Wie hoch sind Aufwand und Kosten für die Integration in das CRM-System? Auch sollten Unternehmen nicht mit dem Anspruch an Social CRM-Projekte herangehen, von vornherein alle mit Kundenbeziehungen befassten Abteilungen, Mitarbeiter und Prozesse einzubeziehen. Besser ist es, in Etappen vorzugehen und da zu beginnen, wo „soziale“ Elemente am ehesten erkennbare Chancen für die Wertschöpfung bieten. Das kann im Marketing, im Vertrieb oder im Kundendienst sein, bei der Kundenbindung, der Neukundengewinnung oder beim Beschwerdemanagement.

3. Anwendungen in die bestehenden Abläufe integrieren
Der Einsatz jedes zusätzlichen Kanals erhöht das Risiko, die Datenerfassung und die CRM-Prozesse zu fragmentieren. Damit geraten wichtige Ziele des CRM, wie etwa einheitliche Kundenerfahrung, schnelle Reaktionszeiten oder hohe Effizienz, in Gefahr. Dies lässt sich vermeiden, wenn alle CRM-Aktivitäten – unabhängig davon, ob sie über soziale oder herkömmliche Kanäle erfolgen – mit einem einzigen, integrierten System, derselben Datenbank sowie einheitlichen Arbeitsabläufen ausgeführt werden. So können die Mitarbeiter an derselben Stelle und auf die gleiche Weise auf die Informationen und Interaktionen aus sozialen Netzwerken zugreifen und darauf reagieren wie auf andere auch: Eine Twitter-Anfrage wird zu einem Lead mit Wiedervorlage umgewandelt und wie eine „gewöhnliche“ Anfrage im CRM-System verarbeitet. Eine missmutige Mitteilung auf Facebook wird als Kundendienstvorfall aufgenommen und nimmt denselben Weg wie andere Kundendienst-Fälle auch. Im Gegensatz zu Standalone-Lösungen für Social Media-Interaktion gewährleisten in das CRM-System integrierte Social CRM-Funktionen, dass die CRM-Nutzer aus ihrer gewohnten Benutzeroberfläche heraus auf die neuen Kanäle zugreifen können, ohne ihr System zu verlassen. Das steigert nicht zuletzt die Effizienz und Akzeptanz.

4. Messbaren Mehrwert generieren
Unternehmen sollten den Blick konsequent auf den Nutzen richten. Welchen konkreten Wert schafft jede einzelne soziale Netzwerk-Komponente? Dabei geht es keineswegs nur um betriebswirtschaftlichen Nutzen wie Effizienzsteigerung oder Kostensenkung, sondern vor allem um den spürbaren Mehrwert für den Kunden. Um den Nutzen messbar zu machen, sollte schon vor dem Roll-Out feststehen, wie und anhand welcher Parameter der Erfolg und Projekt-Fortschritte erfasst werden. Als Kennzahlen für das CRM eignen sich unter anderem Kundenbindung und -zufriedenheit, die Anzahl der Leads sowie ein Vergleich der Bearbeitungszeit von Serviceanfragen aus sozialen Netzwerken gegenüber anderen Kanälen.

5. Die Zukunft im Blick behalten
Aus heutiger Sicht ist noch nicht absehbar, in welche Richtung sich die rasante Entwicklung der sozialen Netzwerke bewegt. Der Strom neuer sozialer Tools und Kanäle wird nicht abreißen und die Unternehmenslandschaft weiter verändern. Die Konzentration auf den Mehrwert und ein schrittweiser Ansatz mit festgelegten Prioritäten minimieren Risiken und Verzögerungen. Unternehmen sollten dennoch heute schon sicherstellen, dass sie ihr Social CRM so offen und flexibel gestalten, dass jederzeit Erweiterungen und Verfeinerungen möglich sind.

Thomas Wüst von CDC Software hält auf der CRM-expo am 6. Oktober 2011 um 13.30 Uhr einen Vortrag zu dem Thema.Ein Whitepaper mit ausführlichen Informationen über die fünf Schritte zur Einführung von Social CRM steht zum Download bereit:
http://www.cdcsoftware.com/de/Bibliothek/Documents/White-Papers-and-Articles/DE-CRM-GB-WP-Social-CRM-PM-07152011



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